QR-Codes für Veranstaltungen: Ticketing, Check-in und Networking
Veranstaltungen und Konferenzen setzen zunehmend auf QR-Codes – von der Anmeldung bis zum Networking. Ob kleines Seminar oder großes Festival: QR-Codes verkürzen Wartezeiten, senken Druckkosten und verbessern das Erlebnis für Teilnehmer. Dieser Leitfaden erklärt die wichtigsten Anwendungen und wie Sie das Maximum aus QR-Codes bei Ihrer nächsten Veranstaltung herausholen.
Warum QR-Codes bei Events so gut funktionieren
QR-Codes verbinden den physischen Raum mit digitalen Inhalten. Teilnehmer haben ihr Handy ohnehin dabei; ein Scan ersetzt gedruckte Programme, Anwesenheitslisten und das mühsame Tippen von Kontaktdaten. Für Organisatoren bedeuten das Echtzeit-Daten, geringere Druck- und Personal kosten sowie die Möglichkeit, Infos (z. B. Programmänderungen) ohne Neudruck zu aktualisieren. Ob Firmenkonferenz, Messe, Festival oder Community-Treffen – weniger Reibung, mehr Engagement.
Digitale Tickets und Check-in
QR-Tickets sind bei Konzerten, Konferenzen und Sportevents Standard. Jeder Teilnehmer erhält einen eindeutigen Code per E-Mail oder in einer App, der am Einlass gescannt wird. Das beschleunigt den Einlass, reduziert Betrug (Doppel- oder Fälschungen sind schwerer nutzbar) und erleichtert die Erfassung von Anwesenheit und No-Shows.
Für Veranstalter sind dynamische QR-Codes besonders nützlich: Sie können Ziel-URL oder Ticketregeln ohne Neudruck ändern. Wenn eine Session den Raum wechselt, aktualisieren Sie einfach den Link hinter dem Code. Bei großen Events lohnt sich eine Ticketing- oder Event-Plattform, die pro Ticket eindeutige QR-Codes erzeugt und sie optional nach dem ersten Scan ungültig macht. Bei kleineren Events reicht oft ein statischer QR-Code zu einem Anmelde- oder Check-in-Formular.
Networking und Kontaktaustausch
Papierne Visitenkarten durch QR-Codes zu ersetzen, ist auf Events immer beliebter. Teilnehmer erstellen einen vCard-QR-Code mit Name, Rolle, Firma und Kontaktdaten. Ein Scan speichert den Kontakt im Handy des anderen – ohne Tippen, ohne verlorene Karten und ohne das übliche „Ich schick dir meine Daten“, das nie kommt.
Manche Events gehen weiter: vordruckte Namensschilder mit QR-Code zu Profilseite oder LinkedIn. Andere richten „Networking-Stationen“ ein, an denen Teilnehmer ihren Code auf dem Handy oder Tablet anzeigen. Motivieren Sie Teilnehmer, ihren vCard-QR vor dem Event zu erstellen und auf dem Start- oder Sperrbildschirm zu speichern – dann ist er in Sekunden parat. Kostenlose QR-Generatoren (auch für vCard) machen das für alle einfach.
Agenden, Karten und WLAN
Programme und Lagepläne eignen sich ideal für QR-Codes. Platzieren Sie Codes an Schildern am Eingang, in der Lobby und an den Sälen. Verlinken Sie auf einen mobilfreundlichen Zeitplan oder eine interaktive Karte, damit Gäste Sessions und Einrichtungen finden, ohne Papier zu suchen oder Personal zu fragen. Bei mehrtägigen oder mehrortigen Events hält eine einzige, aktualisierbare URL (z. B. hinter einem dynamischen QR-Code) alle auf dem gleichen Stand bei Änderungen von Zeiten oder Räumen.
WLAN-Zugangsdaten sind ein weiterer idealer Fall. Erstellen Sie einmal einen WLAN-QR-Code und teilen Sie ihn auf Bildschirmen, Postern oder Tischkarten. Teilnehmer scannen und verbinden sich ohne Passworteingabe. In größeren Venues mit mehreren Netzen können Sie bei Bedarf verschiedene Codes für Zonen oder Zugangsstufen nutzen.
Session- und Workshop-Check-in
Neben dem Haupteingangs-Check-in können QR-Codes die Anwesenheit pro Session oder Workshop erfassen. Legen Sie pro Raum oder Session einen eigenen Code aus. Teilnehmer scannen beim Eintritt; Sie erhalten eine klare Übersicht, wer welche Session besucht hat – nützlich für CPD-Punkte, Zertifikate oder um zu sehen, welche Themen am meisten Interesse wecken. Das geht mit einem einfachen Formular („Scannen zum Check-in in Session X“) oder in Verbindung mit Ihrer Event-App bzw. Anmeldungsplattform.
Feedback und Umfragen
Feedback während oder nach der Veranstaltung lässt sich mit QR-Codes leichter sammeln. Setzen Sie einen Code auf die letzte Folie jedes Vortrags, auf Tischkarten im Networking-Bereich oder in die E-Mail nach dem Event. Der Code kann zu einer kurzen Umfrage führen (z. B. Google Forms, Typeform oder Ihre Event-Plattform). Die Rücklaufquote ist höher als beim manuellen Eintippen einer URL; Sie können die Umfrage pro Session anpassen oder – bei verschiedenen Codes pro Zone – Antworten nach Scan-Ort auswerten.
Sponsoren und Aussteller
Sponsoren und Aussteller können QR-Codes an ihren Ständen nutzen, um Traffic auf Landingpages, Broschüren oder Lead-Formulare zu lenken. Empfehlen Sie eine klare Aktion pro Code (z. B. „Scannen für unser Produktblatt“ oder „Scannen und Kontakt für Nachfass hinterlassen“). Mit einer Vorlage oder Richtlinien (Größe, Kontrast, kurze mobile URL) wirken die Codes über die gesamte Veranstaltung einheitlicher und zuverlässiger.
Statische vs. dynamische QR-Codes für Events
Statische QR-Codes speichern die Daten (URL, vCard, WLAN usw.) direkt im Muster. Sie sind kostenlos, funktionieren wo relevant offline (z. B. vCard, WLAN) und laufen nicht ab. Nutzen Sie sie für: WLAN-Zugang, feste Agenden/Karten, Speaker-vCards und alle Links, die sich nicht ändern.
Dynamische QR-Codes speichern eine kurze Redirect-URL zum eigentlichen Ziel. Sie können das Ziel jederzeit ohne Neudruck ändern. Nutzen Sie sie für: Ticketing, Session-Check-in, Feedback-Formulare und alles, was Sie vor oder während der Veranstaltung anpassen müssen. Viele Event-Plattformen erzeugen für Tickets und Sessions standardmäßig dynamische Codes.
Best Practices für Event-QR-Codes
Nutzen Sie hohen Kontrast (z. B. Schwarz auf Weiß) und eine Größe, die aus der üblichen Distanz gut scannt – mindestens einige Zentimeter Kantenlänge beim Nah-Scan, größer für Schilder oder Bildschirme. Testen Sie Codes vor der Veranstaltung auf mehreren Geräten (iOS und Android) und unter den tatsächlichen Lichtverhältnissen des Ortes. Vermeiden Sie glänzende Laminierung oder reflektierende Oberflächen.
Bei Tickets sollte jeder Code eindeutig und – falls Ihr System es unterstützt – nach der ersten Nutzung ungültig sein, um Wiederverwendung zu verhindern. Fügen Sie neben jedem Code eine kurze Zeile Text hinzu (z. B. „Scannen für Programm“ oder „Scannen zum Check-in“), damit Teilnehmer wissen, was sie erwartet. Bei Druckmaterialien auf ausreichende Auflösung und Qualität achten, damit der Code scharf bleibt; 300 DPI ist ein guter Richtwert.
Häufige Fehler vermeiden
Verlinken Sie QR-Codes nicht auf PDFs oder nur-Desktop-Seiten, wenn Teilnehmer vor allem mit dem Handy zugreifen – besser mobilfreundliche Webseiten oder App-Deep-Links. Verwenden Sie nicht einen einzigen Code für Tausende Tickets; jedes Ticket braucht einen eigenen Code, wenn Sie Check-in oder Auswertung pro Person benötigen. Codes nicht dort platzieren, wo sie verdeckt sind (z. B. hinter stark reflektierendem Glas) oder wo die Scan-Distanz für die Code-Größe zu groß ist. Und: Gehen Sie nicht davon aus, dass alle schon einmal QR-Codes genutzt haben – eine kurze Anleitung oder Durchsage zu Beginn kann die Scan-Rate deutlich erhöhen.
Mit etwas Planung, der richtigen Mischung aus statischen und dynamischen Codes sowie Aufmerksamkeit für Größe und Kontext machen QR-Codes Ihre nächste Veranstaltung reibungsloser, datenreicher und für alle ansprechender.
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